Online-Veröffentlichung: Amazon – Lagerhäuser und Kurierdienste im gemeinsamen Streik

Francesco Massimo berichtet vom Kampf bei Amazon Italien – von Jörn Boewe und Johannes Schulten*

Ende März bestreikte ein Bündnis aus drei landesweiten Gewerkschaften erstmals die komplette Amazon-Lieferkette — von den Versandzentren bis zur Paketzustellung. Warum die Streiks ein Meilenstein im Kampf gegen den Online-Giganten sein könnten und was die deutschen Gewerkschaften lernen können, erklärt der italienische Soziologe Francesco Massimo. Er ist gebürtiger Römer und forscht am Institut d’études politiques de Paris zur Arbeit und Arbeitskämpfen bei Amazon. In der vergangenen Woche hat er einen vielbeachteten Artikel zu den Streiks bei Amazon Italien für das US-amerikanische Jacobinmag geschrieben.

Das Interview führten Jörn Boewe und Johannes Schulten am 28. März. Eine gekürzte Version erschien zuvor in der Wochenzeitung der Freitag.

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Der express 3-4/2021 ist erschienen!

Was Ihr hier in den Händen haltet, dürfte, wenn das Redaktionsgedächtnis uns keinen Streich spielt, die erste express-Ausgabe im Umfang von 24 Seiten sein. Die Stammkundschaft weiß ja: Wir machen zweimal im Jahr eine Doppelnummer mit etwas erweitertem Umfang. Möge dieses extra-dicke Heft Euch also weit über den 1. Mai hinaus tragen, bis wir uns mit Nr. 5 zurückmelden.

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Der express 2/2021 ist erschienen!

wir freuen uns, dass wir in unserer Februar-Ausgabe, die ja bis zum 8. März und darüber hinaus reichen muss, ein ganz feines feministisches Potpourri in unserem bescheidenen Blättchen präsentieren können: Yanira Wolf hat für uns mit drei Aktivist:innen des Frauen*streik-Bündnisses aus Jena gesprochen (S. 6), Torsten Bewernitz mit Organizer:innen über Geschlechterverhältnisse im Organizing (S. 5), Uwe Fuhrmann schenkt uns im Vorabdruck ein Kapitel über Paula Thiede und die feministische Aneignung einer Schlüsselposition zur Steuerung des ›Arbeitsmarkts‹ (S. 14) und analyse und kritik-Redakteurin Nelli Tügel hat für uns einen Blick in Heather Browns »Geschlecht und Familie bei Marx« geworfen (S. 16).

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Warten auf den Aufstand der Hungernden – Zum Stand der Proteste im Irak

Am 25. Oktober 2020 fand der Jahrestag des Oktoberaufstandes im Irak statt, an dem sich landesweit Protestierende für ihre Forderungen nach besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen Verhör zu schaffen versuchten. Zu diesem Anlass sprachen zwei Kolleg:innen vom communistischen Labor translib damals mit Sami Adnan über den Stand der Proteste, über die Auswirkungen der erfahrenen Gewalt auf die Möglichkeit, sich politisch zu organisieren, über die ökonomische Entwicklung und die Versuche des neuen Premierministers al-Kadhimi, die Proteste einzuhegen. Da der express mal wieder voll war, dokumentieren wir hier das vollständige Interview.

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labournet.tv: Crowdfunding für „The Loud Spring“

Seit Beginn der UN Klimakonferenzen 1992 sind die jährlichen CO2 Emissionen nicht gesunken, sondern um 60% gestiegen. Warum?
Wie könnte eine Gesellschaft aussehen, die in der Lage wäre den Klimawandel einzudämmen?

labournet.tv willeinen Film machen, der sich diesen Fragen annähert und einen konkreten Vorschlag macht. Helft ihnen diesen Film zu finanzieren und unterstützt die Crowdfunding Kampagne.

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Der express 1/2021 ist erschienen!

Entgrenzung von Zeit und Raum? Von Arbeit und Leben? Kein Haltegriff mehr im Universum? Zumindest eine Grenze ist spurlos an (den meisten aus) der Sitzredaktion vorbeigegangen – die Datumsgrenze. Wir haben sie nicht vermisst, weil wir sowieso ein angespanntes Verhältnis zu Grenzen haben und einen Mangel an solchen nicht beklagen werden – dennoch wünschen wir Euch und uns allen – innerhalb der Grenzen des bekannten Universums – ›natürlich‹ ein besseres Neues.

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Der express 12/2020 ist erschienen!

Thomas Heilmann, seines Zeichens CDU-Direktkandidat des Bezirks Steglitz-Zehlendorf, ließ im Bundestag verlauten, Sozialismus habe in den Betrieben nichts zu suchen (nachzulesen in Oxi 11/2020). Ja, wo denn sonst? möchte man dem erbost entgegenhalten. Wir sind also bockig und bleiben erst mal bei »sozialistischer Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit«. Dass es hier auch weiterhin Widerspruch gibt – dazu mehr im nächsten Jahr.
Bis dahin wünschen wir einen besinnlichen Jahresausklang bei guter Gesundheit und Lektüre des express 12/2020!

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express 11/2020 erschienen!

Prekarität, Gesundheit und soweiter: So ist das, wenn man »was mit Medien« macht. Ihr ahnt, geneigte Leserinnen und Leser, worauf das hinausläuft: Ökonomisch gesehen ist der express nicht gesund. Und eine Folge ist auch zunehmende Prekarität für jene, die diese Zeitung machen. Ab Januar 2021 hat der express nur noch einen (dazu schlechter) bezahlten Redakteur, der Rest der bis dato bezahlten Redaktion wird ehrenamtlich arbeiten, unterstützt durch weitere ehrenamtliche Freiwillige (denn sie wissen nicht, was sie tun!). Insofern gewinnt das Projekt express natürlich dazu. Wir wollen euch, geneigte Leserinnen und Leser, an dieser Stelle gar nicht noch mal etwas abverlangen (denn das tun wir in dieser Zeitung schon in der redaktionellen Mitteilung auf S. 2 und in dem beiliegenden Spendenaufruf), denn: wir müssen uns auch mal bei euch bedanken. Die Zahl unserer AbonnentInnen steigt beständig (»Muss aber noch mehr!« ruft es aus der Buchhaltung) und auch der bisherige Spendeneingang zeugt davon, wie wichtig euch diese Zeitung ist (»Muss aber…!« – »Jaja.«).

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